vini soldera per annata

Anbau und lese


So entsteht ein grosser wein

Traditionelle Anbaumethoden werden respektiert und verbessert. Die Weinberge wurden in das komplexe Ökosystem gepflanzt, das ein ideales Habitat für den natürlichen Anbau bietet. Das Düngen erfolgt mit organischen Substanzen, es kommen keine Unkrautvertilgungsmittel zum Einsatz, jede Rebzeile wird manuell bearbeitet.  Das Ausmaß der Weinberge von circa 10 Hektar ist begrenzt, um die manuelle Bewirtschaftung und eine kurze Lesezeit zu ermöglichen.

Zweifacher Rebschnitt: er erfolgt einmal zum Kürzen im Winter und später als sogenannte grüne Lese. Das Lichten der Trauben und der Rückschnitt der Blätter nach den kurzen Regenfällen, die häufig Mitte August das Ende der Sommerhitze bestimmen, begünstigen die Sonnenbestrahlung der Trauben und das optimale Ausreifen der Frucht. Der Traubenertrag pro Hektar ist sehr gering: von 2,5 bis 4,5 Tonnen. Die durchschnittliche Jahreserzeugung beträgt circa 15.000 Flaschen.

Bewirtschaftungsmethoden aller Weinbergsböden:

  • Tiefenlockerung der Böden im Winter mit anschließendem Einarbeiten des natürlichen Düngers (Mist)
  • Jährliches Entfernen des Unkrauts um alle Rebstöcke durch manuelles Hacken
  • Ebnung und Verfeinerung des Bodens, auch im Unterzeilenbereich
  • Grasschnitt auch im Unterzeilenbereich, wenn notwendig

Bewirtschaftungsmethoden aller Rebstöcke in Ertrag

  • Beginn des Rebschnitts um den 10. Februar; es werden 2 Augen übrig gelassen, von denen 1 basal ist; alle Arbeiten werden manuell verrichtet, einschließlich des Desinfizierens aller Schnittstellen mit entsprechenden natürlichen Produkten
  • Beim Farbumschlag erfolgt des letzte Ausdünnen
  • natürlicher Pflanzenschutz gegen Krankheiten: mit Kupfer, Schwefel, Kupferkalkbrühe (Bordeauxbrühe) und Bienenharz (Propolis), letzte Anwendung spätestens am 25. Juli, niemals systemische Pflanzenschutzmittel
  • Ende August werden die Blätter entfernt, die die Trauben bedecken
  • Lese ausschließlich per Hand mit Traubenselektion sowohl im Weinberg als auch in der Kellerei, so dass nur die gesunden und reifen Trauben entrappt werden und dabei die Beeren intakt bleiben, die ebenfalls wieder einzeln selektiert werden